Alexander Sailer, St.Gallen/CH, November 2009

Sport hat mich nie interessiert, und trotzdem habe ich "Das laufende Lächeln" gelesen. Mir ging es einzig darum zu erfahren, welche Kräfte sich in einem Menschen freimachen, wenn er sich einer ambitiösen Aufgabe stellt. Ehrlich gesagt, habe ich daher die langen Schilderungen der Läufe, des Wetters, der Begleitumstände etc. eher diagonal gelesen, dafür genau nach "Transformationen", nach der Lebensphilosophie gespäht. Und da wurde ich natürlich bald und oft fündig. Da sind zum einen die persönlichen Fazite nach jedem Monat, welche die persönliche Entfaltung von Britta Wackernagel erkennen lassen. Es finden sich aber absolut allgemeingültige Sätze wie: "Alles HÄTTE, WENN UND ABER zählt nicht mehr. Solche Gedanken schmälern nur den eigenen Erfolg. Also weg damit!" Oder: "Momentan habe ich sowieso das Gefühl, dass mir das meiste gelingt. Wenn ich die Dinge etwas gelassener nehme, ….. fühle ich mich besser….. Alles was mir Freude macht, geht nun mal leichter. Die Kunst ist es, alles mit Freude zu machen, auch unliebsame Dinge. Tja, theoretisch, aber praktisch?"
Das Buch bestätigt auf höchst persönliche Weise, dass wirklich (fast) alles möglich ist, wenn jemand mit Leidenschaft dahintergeht und ermutigt damit die Leserin und den Leser, ihre /seine Lebensziele anzugehen und durchzuziehen. Die Autorin hat es vorgemacht - Respekt!

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